Wenn Sie Ihr Baugrundstück nicht selbst nutzen möchten und deshalb an einen Verkauf denken, wollen Sie sicherlich einen attraktiven Preis dafür erzielen. Doch wem können Sie Ihr Grundstück überhaupt anbieten? Und wie wirkt sich die Zielgruppe auf den Preis und Verkaufsablauf aus?
Aber Achtung: Sehen Sie sich bei einem Kaufangebot von einem Bauträger die Vertragsbedingungen genau an. Denn es kommt vor, dass für den Verkauf ein positiver Bauvorbescheid verlangt wird. Wird dieser nicht erteilt, behalten sich einige Bauträger das Recht vor, den Vertrag zu stornieren – und Sie stehen wieder am Anfang.
Bevor Sie Ihr Grundstück an einen Bauträger verkaufen, sollten Sie sich also genau über den Bauträger und das geplante Bauprojekt informieren. Bauträger bieten zwar häufig mehr Geld für ein Grundstück, weil sie es unbedingt haben wollen. Aber oft ist ein Grundstück nur Teil eines größeren Areals.
Und wenn beispielsweise einzelne oder mehrere Eigentümer von angrenzenden Grundstücken nicht in einen Verkauf einwilligen – dann kann auch Ihr eigener Verkauf platzen, weil das gesamte Bauprojekt nicht zustande kommt.
Erkundigen Sie sich auf jeden Fall, ob dem Bauträger ein positiver Bauvorbescheid und eine Genehmigung für sein geplantes Projekt vorliegt. Auch seinen Rücktritt vom Kaufvertrag – beispielsweise bei Verzögerungen – sollten Sie ausschließen.
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